Viele Wanderwege führen durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. Sie sind gut ausgeschildert und in allen gängigen Karten verzeichnet. Das Gebirge an sich ist nicht hoch, aber es geht oft steil aufwärts. Die Wegstrecken wurden teils schon vor hundert Jahren gut ausgebaut und gesichert. Es gibt öfters Treppenstufen, die in den Sandstein gehauen wurden oder Geländer, an denen sich der Wanderer festhalten kann.
Sogenannte Stiegen sind eine spezielle Einrichtung der Sächsischen Schweiz. Sie sind nur für anspruchsvollere Touren zu empfehlen, da sie Klettersteigen ähnlich sind. Urlauber sollten hier eher geübt und schwindelfrei sein. Nimm dir für alle Fälle einen Bergführer mit. Dieser kann dir dann auch ein paar Anekdoten erzählen.
Das Schönste daran: Für die Mühe des Aufstiegs kann der Urlauber sich zumeist mit einer Stärkung belohnen. Auf vielen Gipfeln, etwa auf dem Lilienstein, gibt es kleine Ausflugsgaststätten, hier öfter auch Bauden genannt, die ein paar einfache Gerichte und Getränke vorrätig haben.
Gutes profiliertes Schuhwerk, mit dem du trittsicher unterwegs sein kannst, ist absolut notwendig. Das Gebirge besteht aus Sandstein und dieser wird bei Regen oder Feuchtigkeit sehr rutschig.
Kletterer finden 1.100 begehbare Gipfel vor. Wer sich im Urlaub erstmals an diesen Sport wagen möchte, kann eine der Kletterschulen und -kurse besuchen oder erste Erfahrungen im Kletterwald Königstein machen. Es gibt ein großes Angebot für die ganze Familie, auch für Anfänger.